Nicht nur der Körper braucht Pflege – Halten Sie Ihr Gehirn fit

Auch im fortgeschrittenen Alter wollen Menschen noch geistig rege genug sein um am gesellschaftlichen Leben teil zu nehmen. Verschiedene Erkenntnisse der modernen Forschung weisen zum Erreichen dieses Ziels den Weg.

Gesteigerte Denkleistung durch eine Kombination aus Sport und intellektueller Betätigung

Über Jahrhunderte ging die Forschung davon aus, dass Gehirnzellen mit zunehmendem Alter eines Menschen zwangsläufig absterben, und dies zu einer Verschlechterung der Denkleistung im Alter führt.

In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung indes herausgefunden, dass die Gehirnenzellen durch eine Kombination aus sportlicher und intellektueller Betätigung nachwachsen können. Durch Lauftraining und anschließenden Lesen eines anspruchsvolleren Zeitungsartikels etwa, wird zuerst -durch das Laufen- dem Gehirn Sauerstoff zu geführt und durch das anschließende Lesen unter Zuhilfenahme des Sauerstoffes neue Gehirnzellen erschaffen. Dieser Prozess wird in der Forschung als Neurogenese -sprich Wiedergeburt von Nervenzellen im Gehirn- bezeichnet, und kann auch im hohen Alter dem Abfall der Denkleistung noch vorbeugen. Ferner lässt sich auf diese Weise das Risiko alterstypischer Krankheiten wie etwa Alzheimer merklich reduzieren.

Pflanzliche Mittel und Nahrung zur Steigerung der Denkleistung

Auch verschiedene Pflanzenextrakte und Nahrungsmittel haben sich zur Steigerung der Denkleistung als wirksam erwiesen. Mit am bekanntesten, ist wohl das Extrakt der Gingiumwurzel. Die Verabreichung von Gingium für das Gehirn führt bei sehr vielen Menschen zu einem starken Anstieg der Sauerstoffkonzentration im Hirn.Dies wiederum bedingt eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und der allgemeinen Denkleistung. Gingium ist mittlerweile in vielen Medikamenten auf dem Arzneimittelmarkt vertreten. Aber auch Nahrungsmittel wie Traubenzucker und Nüsse können Konzentration und Denkleistung merklich steigern.

Fazit

Sowohl geeignete Ernährung als auch sportliche und intellektuelle Betätigung können einen nennenswerten Beitrag zur Erhaltung der Gehirnfunktion bis ins hohe Alter leisten und auch das Risiko für gewisse Alterskrankheiten wie Alzheimer reduzieren. Es wird Aufgabe von Gesundheitspolitik, Medien und Forschung sein, zukünftig das Bewusstsein in der Bevölkerung für diese Zusammenhänge noch weiter zu
fördern.