Pflanzliche Arzneimittel für Prostataleiden
Männer ab einem gewissen Alter haben oft Probleme mit der Prostata. Das zeigt sich mitunter oft im häufigen Harndrang und wird zunächst sehr oft fälschlicherweise der Blase zugeschrieben. Doch am nächtlichen Müssen ist meist die Prostata Schuld mit einer vorwiegend gutartigen Vergrößerung. Die Prostata bezeichnet man auch als Vorsteherdrüse und ist eine akzessorische Geschlechtsdrüse aller männlichen Säugetiere sowie des Menschen und produziert einen Teil des Spermas. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umkleidet den Anfangsteil der Harnröhre bis zum Beckenboden. Sie grenzt an das Rektum, daher erfolgt die wenig angenehme Untersuchung der Prostata über das Rektum.
Heilmittel aus der Natur sind die bessere Alternative zu künstlichen Arzneimitteln
Hat man Beschwerden mit der Prostata, kann man auf pflanzliche Arzneimittel der Naturheilkunde zurückgreifen. Leider werden seit dem Jahr 2004 diese speziellen Arzneimittel nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, sodass die Patienten die Kosten selbst tragen müssen. Auf der roten Liste, dem Arzneimittelverzeichnis für Deutschland, stehen für die Therapie des „Benignen Prostatasyndroms“ (BPS) über 30 apothekenpflichtige pflanzliche Präparate. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) rät vor allen Dingen zu Extrakten aus Sägezahnpalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata) und Brennnesselwurzeln (Urtica dioica) bzw. deren Kombination, da diese pflanzlichen Mittel gut dokumentiert und daher empfehlenswert sind. Möchte man als seinen behandelnden Arzt nach Empfehlungen fragen oder sich in der Apotheke gut beraten lassen.
Immer stärkere Nachfrage an Pflanzliche Arzneimitteln
Auch wenn allgemein der Umsatz von pflanzlichen Medikamenten stagnierte nach 2004 und der fehlenden Rückerstattung, entscheiden sich immer mehr Prostata-Patienten für die am besten untersuchten Kombinationsarzneimittel auf pflanzlicher Basis. Der Vorstand des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) freut sich über diesen positiven Trend für die Naturheilkunde. „Die aktuellen Daten sind ein erfreulicher Beweis für die Tatsache, dass der Verbraucher heute mehr und mehr bereit ist, nachgewiesene Kompetenz zu belohnen“.


