Neurodermitis: Erkennen und Behandeln

Es sind nicht wenige Menschen, die im Laufe ihres Lebens mit Hautirritationen konfrontiert werden. Meistens handelt es sich dabei um eine vorübergehend gereizte Haut, die unter anderem durch Trockenheit oder Allergien ausgelöst werden kann. Doch spätestens wenn diese Symptome in regelmäßigen Abständen wiederkehren und sich über dies auch noch verschlimmern, taucht die Frage auf, ob es sich dabei um Neurodermitis handelt. Doch woran lässt sie sich erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Symptome richtig deuten

Typisch für Neurodermitis sind eine trockene, gerötete, sowie juckende Haut. Diese Symptome sollten als erstes Alarmsignal gedeutet und aufmerksam verfolgt werden. Da derartige Hautreaktionen aber auch bei anderen Allergien auftauchen können, geben insbesondere die befallenen Körperstellen einen guten Hinweis darauf, ob eine Neurodermitis vorliegt. Von den betroffenen Patienten, wird häufig über eine Ausbreitung der Anzeichen am Hals, dem Gesicht, den Kniekehlen und Armbeugen geklagt. Diese Körperstellen gelten als relativ sicheres Indiz, um auf eine Neurodermitis schließen zu können. Aber auch andere Regionen des Körpers können mehr oder weniger stark betroffen sein, so dass nur ein Besuch beim Hautarzt, eine verlässliche Diagnose stellen kann und sollte

Gute Chancen durch eine Behandlung

Obwohl es der Wissenschaft bisher nicht gelungen ist, zu erkennen, woher diese Krankheit genau kommt, bietet eine individuelle Neurodermitis Behandlung, gute Chancen auf ein beschwerdefreies Leben. Je nach Ausmaß, wird eine solche Behandlung durch das Verabreichen von speziellen Salben, Waschlotionen, Cremes und in schwereren Fällen auch durch die Einnahme von Tabletten durchgeführt. Weiter ist zu beachten, dass Stress und Umwelteinflüsse, sich negativ auf die Symptome auswirken können und neben der medikamentösen Behandlung auch eine Lebensumstellung in Betracht gezogen werden sollte. Da sich der Krankheitsverlauf von Mensch zu Mensch anders verhält, kann es eine gewisse Zeit dauern, bis eine richtige Behandlung gefunden wurde.

Unangenehm aber nicht aussichtslos

Bei den meisten Betroffenen wird Neurodermitis bereits in den ersten Lebensjahren diagnostiziert. Seltener treten Beschwerden erst mit zunehmendem Alter auf, was aber nicht ausgeschlossen ist. Hautrötungen und der damit verbundene Juckreiz, werden oft als eine unangenehme Qual empfunden. Aber dank der Behandlungsmöglichkeiten, kann fast jedem eine Behandlung ermöglicht werden, um weitgehend beschwerdefrei durch das Leben zu gehen.

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