Ursachen und Folgen von chronischen Kopfschmerzen

Der chronische Kopfschmerz begleitet die Betroffenen über einen längeren Zeitraum. Die Ursachen für die ständigen Kopfschmerzen können durch unterschiedliche Faktoren und Lebensumstände ausgelöst werden. Der störende Schmerz im Kopf beeinträchtigt das alltägliche Leben und kann unter anderem depressive Verstimmungen verursachen.

Der Spannungskopfschmerz gehört zu den häufigsten Formen von Kopfschmerz. Tritt der Spannungskopfschmerz an mindestens 180 Tagen im Jahr auf ist sein Verlauf chronisch. Die Betroffenen beschreiben den Schmerz als eine Art Band, das um den Kopf herum führt, zudem wird das Schmerzzentrum von den Betroffenen zumeist in der hinteren Kopfregion lokalisiert. Der Schmerz tritt unabhängig vom Alter des Patienten auf und kann durch äußere Einflüsse, wie Stress, ausgelöst werden. Ebenfalls stehen Infekte als Versucher zur Debatte, die in ihrem Verlauf mit Fieber auftreten.

Der Migräne Kopfschmerz gehört des Weiteren zu den chronischen Kopfschmerzen. Diese Form der Kopfschmerzen drückt sich zumeist in einem einseitigen Schmerz im Gesicht aus. Einige Patienten berichten über ein leichtes Taubheitsgefühl in der betroffenen Gesichtshälfte und über ein schmerzendes Auge, auf eben dieser Seite. Licht und Lärm können während des Verlaufs der Migräne als sehr unangenehm empfunden werden, sodass der Betroffene sich für die Zeit der Migräne, Ruhe in einem dunklen Zimmer sucht. Eine zusätzliche Nebenerscheinung bildet eine auftretende Übelkeit, die vom starken Kopfschmerz ausgelöst wird. Bei vielen Patienten konnte eine familiäre Veranlagung festgestellt werden.

Chronische Kopfschmerzen können auch bei Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen und Entzündungen im Bereich des Mundes, wie einer Zahnentzündung, auftreten. Weiter stehen Entzündungen von Nasennebenhöhlen, Augen, Hals und Ohren als Ursachenherd im Bereich des Möglichen.

Die Folgen der anhaltenden Schmerzen im Kopf können bis hin zu Depressionen führen, die aus der Ohnmacht dem Schmerz ausgesetzt zu sein entstehen. Der Patient kapselt sich von der Umgebung ab, da Ruhe und Entspannung Linderung erhoffen lassen. Zudem gestaltet sich die konstante Konzentration während der Erledigung der alltäglichen Aufgaben als schwierig. Das Führen eines Schmerztagebuchs, das über die Intensität und Zeit des Schmerzes Auskunft gibt, wird angeraten.

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