Kleines 1×1 der Rückführung

Ist das menschliche Bewusstsein vergänglich und erlischt mit dem Tode? Oder verfügt der Mensch über eine unsterbliche Seele, die nach dem aktuellen Leben in irgendeiner Form bestehen bleibt und womöglich ein weiteres Mal auf der Erde erneut ein Leben haben wird? Naturwissenschaftler stehen dem Gedanken einer nichtmateriellen Seele in der Regel skeptisch gegenüber. Für sie hat nur Bestand, was physische fassbar ist. Eine feinstoffliche Seele, die mit keinen aktuellen Instrumenten gemessen und objektiv erfasst werden kann, ist für sie ein Mythos, dem nur geringe Relevanz zuzuschreiben ist. Aber nicht alle Naturwissenschaftler vertreten diese Ansicht. Viele Mediziner, die sich mit der Nahtodesforschung beschäftigt haben, sind überzeugt, dass Menschen ein Bewusstsein haben können, obwohl der Körper über keine vitalen Funktionen mehr verfügt. Auch viele namhafte Physiker vertreten die Ansicht, dass neben unserer Realität zahlreiche andere Realitäten parallele existieren können und sogar müssen, damit gängige Modelle in der Physik überhaupt funktionieren können. Fragt man sie, ob das menschliche Bewusstsein eine Form von Verbindung darstellen kann zwischen unserer materiellen Wirklichkeit und einer anderen Art von Wirklichkeit, die am ehesten mit dem Wort “geistig” umschreiben kann, werden nur die wenigsten dies verneinen. Besteht die Möglichkeit, dass die Seele womöglich Erinnerungen an vergangenen Leben haben kann, die man unter Verwendung spezieller psychologischer Techniken dem Bewusstsein wieder zugänglich machen kann? Psychologen und Hypnotiseure vertreten die Meinung, dies sei möglich. Rückführungen werden angeboten, die dem Probanden vergangene Leben bewusst machen sollen. Vielleicht hat man bereits schon einmal im Mittelalter gelebt, als Knecht, Bauer, Bäcker oder Ritter. Und womöglich ist man bereits als Soldat im ersten Weltkrieg dem Grauen und Schrecken der Zerstörung begegnet? Eine Rückführung mag Aufschluss geben über die Frage, ob die eigene Seele bereits auf dieser Erde umherwanderte. Aber es gibt einiges, was man beachten sollte, bevor man eine Rückführung macht.

esoterik

Eine Rückführung bedarf einer guten Vorbereitung

  • Eine Rückführung muss von einem erfahrenen Hypnotiseur gemacht werden, der eine hohe fachliche und emotionale Kompetenz besitzt. Grund ist, dass eine Rückführung den Probanden in der Regel vor schwere psychische Traumata aus vergangenen Leben stellt, die nur schwer alleine zu verarbeiten möglich sind. Zudem muss sich der Probend im Umgang mit dem Hypnotiseur wohl fühlen, da nur auf diese Weise eine ausreichende Vertrauensbasis möglich ist.
  • Wer sich in einer Rückführung seinen vergangenen Leben gegenüberstellt, sollte sich darauf gefasst machen, dass er mit von ihm begangenen Taten konfrontiert wird, die womöglich zuwider allen ethischen Idealen stehen. So kann es passieren, dass man während einer Rückführung erfährt, in vergangenen Leben mehrere Frauen oder Kinder missbraucht zu haben. Wer unvorbereitet mit solchen Erkenntnissen konfrontiert wird, kann schwere psychische Schäden davontragen.
  • Man muss sich vor einer Rückführung ebenfalls bewusst machen, dass man sich an Erfahrungen aus vergangenen Leben erinnert, die viel Grauen beinhalten können. Folter, die man hat erleiden müssen, Missbrauch, Tod, Verlust, dies alles kann während einer Rückführung ins Bewusstsein geraten und muss verarbeitet werden.
  • Wer sich auf eine Rückführung einlässt, muss emotional und geistig offen sein und darf innerlich keine Blockade aufbauen. Zwar sind fast alle Menschen grundsätzlich für Hypnose empfänglich und können sich von erfahrenen Hypnotiseuren in tranceartige Zustände versetzten lassen, aber im Gegensatz zu der normalen Hypnose bedarf es bei einer Rückführung eines tieferen tranceartigen Zustandes, um an Erfahrungen und Erinnerungen zu gelangen, die vor dem jetzigen Leben stattfanden.
  • Am besten ist, wenn während einer Sitzung zusätzlich zu dem Hypnotiseur noch eine weitere Vertrauensperson des Probenden im Raum anwesend ist, etwa der Ehegatte, ein Familienmitglied oder eine enge Freundin. Auf diese Weise fällt es den meisten Menschen leichter, sich emotional fallen lassen zu können, was gerade bei einer Rückführung ein wichtiger Faktor ist.

 

Bild von iStockphoto.com/SerrNovik

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